So projizierst du Skizzen mit dem Wall-View-Modus in der Sketchar-App auf gebogene Wände, Säulen und Ecken
Der Wandansicht-Modus in der Sketchar-App zeigt deine Skizze in AR auf Zylindern, Innen- und Außenecken und sogar Kuppeln – so siehst du dein Wandbild, bevor du die erste Linie malst.

Flache Wände sind einfach. Echte Wände nicht. Säulen, runde Pfeiler, Treppenhausecken, geschwungene Fassaden und kleine Kuppeln verbiegen dein Werk auf eine Art, die man sich auf Papier kaum vorstellen kann. Mit dem Wall View Mode in der Sketchar-App fürs Handy platzierst du eine Skizze in Augmented Reality auf solchen Flächen und siehst genau, wie sich das Mural anlegt, bevor du zu malen beginnst.
So funktioniert der Wall View Mode
Die Funktion findest du im Bereich Hub der Sketchar-App für iOS und Android.
Bild auswählen. Nimm deine eigene Skizze oder ein beliebiges Motiv, das du an der Wand testen willst.
Handy bewegen. Du siehst den Hinweis "Move Phone to Start" — geh ein Stück um die Stelle herum und schwenke die Kamera, damit die App die Flächen erkennt und den Raum erfasst.
Zusehen, wie es sitzt. Sobald das Tracking greift, erscheint dein Bild auf den erkannten Flächen und gleitet beim Bewegen an den Oberflächen entlang.
Antippen zum Fixieren. Ein einzelner Tipp fixiert das Motiv. Im Aufklappmenü kannst du die Position anschließend millimetergenau feinjustieren.
An die Oberfläche anpassen. Im selben Menü kannst du das Bild entlang der Wand krümmen und sehen, wie sich deine Skizze als Mural in Originalgröße auf einem Zylinder, einer Innen- oder Außenecke oder einer Halbkugel verhält.


Was du auf dem Smartphone erwarten kannst
Sei realistisch beim Format: Wall View auf dem Handy ist vor allem ein Vorschau-Werkzeug. Auf großen Flächen wird es knifflig, weil das Bild verrutschen kann, sobald die begrenzte Smartphone-Kamera den Raum aus dem Tracking verliert.
Ein paar Dinge, die helfen:
Strukturierte Wände lassen sich besser tracken als perfekt weiße, glatte — Ziegel, Beton, Putz und Stuck geben der Kamera Halt.
Gutes, gleichmäßiges Licht reduziert das Verrutschen.
Bewege dich langsam und halte etwas von der Umgebung im Bild.
Neu scannen, wenn das Bild zu wandern beginnt: ein Stück zurücktreten, erneut schwenken, dann neu verankern.
Trotz dieser Grenzen lohnt sich das Experimentieren. Um eine Komposition zu skizzieren, Proportionen zu prüfen, zu testen, wo eine Kurve sitzen soll, oder einem Kunden vor Ort ein Mockup zu zeigen, ist die AR-Muralvorschau auf dem Handy wirklich nützlich — und kostenlos zum Ausprobieren.
Für große Murals: Meta Quest 3 oder 3S nutzen
Wenn du ein echtes großformatiges Mural auf einer gekrümmten Wand planst, empfehlen wir den Umstieg auf ein VR-Headset — Meta Quest 3 oder Quest 3S — und die Installation der Sketchar-App darauf.
Das Tracking im Headset ist deutlich stabiler, du hast beide Hände frei für Sprühdose oder Pinsel, und das Motiv bleibt beim Arbeiten fest an der Oberfläche verankert. Gekrümmte Geometrie — Säulen, Bögen, Ecken, Kuppeln — hält viel besser als auf dem Handy. Im Video unten siehst du, wie Sketchar auf der Quest mit gekrümmten Flächen umgeht.

Probier es heute aus
Öffne Sketchar, geh in den Hub, wähle den Wall View Mode und richte dein Handy auf die kniffligste Fläche, die du findest. Krümme eine Skizze um einen Pfeiler, zieh ein Design in eine Ecke, sieh dir eine Kuppel in der Vorschau an — und entscheide dann, ob es Zeit ist, in VR groß rauszukommen.
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